Was sind eigentlich Hormone?

Hormone übermitteln Botschaften

1905 wurde der Begriff Hormon von Ernest Starling (englischer Pysiologe, 1866 bis  1927) geprägt: Es sind körpereigene Stoffe, die aus einer Drüse (zum Beispiel Schilddrüse, Nebennieren, Bauchspeicheldrüse) in den Blutkreislauf abgegeben werden, um in anderen Organen eine spezielle Wirkung zu erzielen. Hormone sind also, ähnlich wie die Nerven, Übermittler von Botschaften zwischen und an Körperzellen.
So werden unter anderem Stoffwechselabläufe gesteuert.
Ohne Hormone können unsere Organe nicht arbeiten. Zudem würden sie ihre Substanz und damit die eigene Leistungsfähigkeit verlieren. Die Folge sind Muskelabbau und Ermüdung der inneren Organe (Herz, Lunge, Gehirn, Leber).
Das bedeutet: Hormone spielen in unserem Leben von der ersten Sekunde unserer Existenz, also unmittelbar nach der Befruchtung der Eizelle, eine unverzichtbare Rolle.
Bis zu dem Zeitpunkt, an dem die Hormonproduktion sinkt, wir also altern, sind die Hormone in einer ganz bestimmten Menge vorhanden.
Der Hormonspiegel sinkt mit dem Alter. Früher wurde die Ansicht vertreten, dass die Hormonproduktion sinkt, weil wir älter werden. Diese Ansicht ist mittlerweile von Wissenschaft und Forschung widerlegt worden:
Der Mensch altert, weil die Hormone weniger werden.
Wird dieser Mangel rechtzeitig erkannt, so kann heute mit natürlichen, bio-identischen Hormonen dem Alterungsprozess entgegengewirkt werden. Das Besondere: Anders als synthetische Hormone sind diese Extrakte völlig ohne Nebenwirkungen.

 

Die wichtigsten Hormone

Dafür sind Hormone verantwortlich

Östrogene
Sie sind verantwortlich für die weiblichen Körperformen. Zusammen mit dem Progesteron steuern sie den Menstruationszyklus der Frau.
Beim Mann sind Östrogene ein ganz wichtiger Bestandteil für Gesundheit und sind verantwortlich für den Knochenstoffwechsel, Prostata und Fruchtbarkeit.

Progesteron
Feste Nägel, glänzendes, schönes Haar, strahlendes Aussehen – dafür ist Progesteron zuständig. Progesteron ist ein ganz besonderes Hormon, denn es gehört zu den wenigen Hormonen, die die Bluthirnschranke überwinden und im Gehirn ihre Wirkung entfalten können. So kann Progesteronmangel zum Beispiel zu  Schlafstörungen führen.
Progesteron verbessert die Stoffwechselprozesse im Körper. Zum Beispiel verstärkt es die Wirksamkeit von Schilddrüsenhormonen und senkt das Risiko für  Diabetes.

Testosteron
Es ist das wichtigste Hormon für den Mann. Es ist zuständig für den Muskelaufbau, Knochenstoffwechsel, Leistungsstärke und die Libido.  Wenn Männer müde und lustlos sind, ist in erster Linie Testosteronmangel die Ursache.  
Auch für Frauen ist das Testosteron wichtig, denn es sorgt für glatte Haut, feste Nägel und es regt den Fettabbau besonders im Bauchbereich an.

DHEA
DHEA ist das Mutterhormon zahlreicher anderer Hormone und eine Vorstufe der Sexualhormone Östrogen und Testosteron. Es wirkt zum Beispiel gegen Stress. Es verbessert den Schlaf. Es stärkt die Gedächtnisleistung und unser Immunsystem. Bei ausreichend hohen DHEA-Werten kann von einer langen Lebenserwartung ausgegangen werden.

Melatonin
Melatonin sorgt dafür, dass in der Nacht viele Stoffwechselprozesse heruntergefahren werden. Auch die Körpertemperatur wird durch Melatonin abgesenkt. Durch diesen Effekt werden überhaupt erst Reparaturvorgänge in unseren Zellsystemen möglich.

Cortisol
Cortisol ist der Indikator für akuten physischen oder psychischen Stress. Kurzfristig bewirkt  es, dass Energiereserven mobilisiert werden und der Mensch die Stresssituation bewältigen kann. Wenn es jedoch längerfristig in erhöhter Dosis ausgeschüttet wird, steigt das Risiko für  Herz- und Kreislauferkrankunge und Bluthochdruck. Daraus resultiert auch eine geringere Immunabwehr.

Hormon-Profile und Therapie

Bio-identische Hormone helfen

Ist Ihnen auch manchmal alles zu viel? Verspüren Sie Lustlosigkeit oder Desinteresse? Lässt Ihre Muskelkraft nach? Haben Sie das Gefühl, Ihr Immunsystem ist geschwächt?
Dies können erste Anzeichen für einen gestörten Hormonhaushalt sein, denn ab dem 40. Lebensjahr vermindert sich die Bildung unserer körpereigenen Botenstoffe schleichend.
Das kann Folgen für unsere Gesundheit haben: Körpereigene Reparaturmechanismen sind nicht mehr voll funktionsfähig, wodurch der Grundstock für altersbedingte Erkrankungen wie Osteoporose, Herzerkrankungen oder Diabetes gelegt wird.
Doch es gibt Hilfe. Mittels eines Hormonprofils, das je nach Hormon über Blut, Speichel oder Urin erstellt wird, kann ich Ihnen genau sagen, welche Hormonwerte zu gering sind und welcher Mangel besteht.
Dank bio-identischer Hormone, Mineralien, Spurenelementen, Vitaminen und Nahrungsergänzungsmitteln kann ich Sie nun gezielt therapieren und so dafür sorgen, dass die gesundheitlichen negativen Folgen gestoppt werden. 
Damit nicht genug: So ist es auch möglich, den natürlichen Alterungsprozess aufzuhalten, denn die verlorene innere Hormon-Balance wird nun wieder ausgeglichen.
Und Sie können wieder aktiv, fit und voller Lebensfreude den Alltag meistern.